22. Juli 2009

„Effizienz trotz Kosten – wie können Unternehmen in der Wirtschaftskrise erfolgreich weiterbilden?“

Eine Frage, der insgesamt fünf Teilnehmer einer Podiumsdiskussion anlässlich der 8. Konferenz für Fremdsprachen & Business Kommunikation in der internationalen Wirtschaft in Düsseldorf nachgingen.

Mit von der Partie als stellvertretender Vorsitzender des Verbandes deutscher Privatschulen (VdP) und gleichzeitig inlingua-Lizenznehmer aus Münster war Patric Droste zu Senden. Weiterhin diskutierten Frank Thiemann von der Bundesagentur für Arbeit sowie Ronald Martyn von der BayerSchering AG sowie Timothy Phillips von der Skylight GmbH.

Der Fremdsprachenexperte verdeutlichte: „Die Krise ist da, wenngleich sie ganz unterschiedlich in den einzelnen Bundesländern und beispielsweise auch unterschiedlich in den einzelnen inlingua-Trainingscentern angekommen ist.“ Unterschiedlich sei auch die Vorgehensweise, dieser Krise zu begegnen: „Für die einen steht die Kooperation mit der Agentur für Arbeit im Blickpunkt, die anderen setzen weiterhin auf das Firmengeschäft.“ Erstaunlicherweise, so fügte Droste zu Senden mit einem Schmunzeln hinzu, sei das Geschäft mit den Banken im Weiterbildungssektor allgemein nicht rückläufig. Ebenfalls betonte der Münsteraner, dass durch die Vorgehensweise, sich als Weiterbildungsträger zu zertifizieren, ein großer Schritt in die richtige Richtung getan sei. „Diese Zertifizierung schafft Chancengleichheit. Einzelne Absprache zwischen der Agentur und dem Weiterbildungsträger, wie es früher üblich war, gibt es heute nicht mehr.“ Damit sei ein großer Schritt hin zu Qualitätsstandards umgesetzt worden, lobte Droste zu Senden. Und dass hier ein Schritt in die richtige Richtung vollzogen worden sei, bestätigten ebenfalls die Gesprächspartner übereinstimmend: „Die Verkaufsabteilungen in den großen Unternehmen stehen unter Druck, Weiterbildung muss effizient sein und zwar nachweisbar.“


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